Das Klinikum Mutterhaus stärkt den Gesundheitsstandort Trier und wird mit entsprechender Investitionskostenförderung des Landes Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro in bauliche Maßnahmen investieren. Unter anderem wird am Standort Mitte die Radiologie um einen weiteren Computertomographen (kurz: CT) und um einen Magnetresonanztomographen (kurz: MRT) erweitert sowie umgebaut und ein neues Bettenhaus für die stationäre Pflege errichtet. Am Freitag besuchte Ministerpräsident Alexander Schweitzer das Klinikum und besichtigte dabei unter anderem das Baufeld dieses Erweiterungsbaus.
Der Regierungschef übergab bei dieser Gelegenheit der Klinikleitung einen Förderbescheid für den geplanten Umbau der Radiologie. Die zugesagten Mittel belaufen sich auf gut neun Millionen Euro. „Durch die Erweiterung der Radiologie am Klinikum Mutterhaus wird die Kapazität gestärkt und die Anbindung an die Notaufnahme verbessert. Mit der Förderung im Rahmen des Krankenhausinvestitionsprogramms wollen wir als Landesregierung unseren Beitrag zu einer verlässlichen medizinischen Versorgung in der Region leisten“, sagte Schweitzer. „Auch in Zukunft wird das Land die bauliche Entwicklung des Klinikums Mutterhaus auf Grundlage der abgestimmten Bauzielplanung unterstützen und Landesmittel zur Finanzierung notwendiger Investitionen bereitstellen.“
Diagnostik und Therapie für die Region Trier
Die Radiologie ist ein interdisziplinärer Partner für fast alle medizinischen Fachbereiche am Klinikum Mutterhaus – vom Onkologischen Zentrum und der Notfallmedizin über die Gefäßchirurgie bis hin zu Orthopädie und Unfallchirurgie. Das Leistungsspektrum der Radiologie umfasst unter anderem bildgebende Verfahren wie Computertomographie, Kernspintomographie und Angiographie. Mit der Investition in die Umstrukturierung und Erweiterung der Radiologie wird sichergestellt, dass diese umfangreiche Palette an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen künftig erweitert und auf medizinischem Spitzenniveau auch unter optimalen räumlichen und technischen Bedingungen durchgeführt werden kann.
„Diese Investition stellt eine zukunftsorientierte Stärkung der Diagnostik und Therapie in der Region Trier dar“, unterstrich der Geschäftsführer des Klinikums, Dr. med. Christian Sprenger. „Wir investieren hier als Unternehmen auch mit erheblichen Eigenmitteln, um als Familienkrankenhaus innovativ heilen und menschlich handeln zu können.“ Ziel müsse es sein, diagnostische und interventionelle – das beschreibt sogenannte minimal-invasive Eingriffe – Kapazitäten auf dem neuesten medizinischen Stand anzubieten.
Zentrales Verwaltungsgebäude vor dem Abriss
Es gelte, diese optimal in die Prozesse der Maximalversorgung zu integrieren. „Die neue Radiologie schafft die Voraussetzung für Spitzenmedizin in Diagnostik und Therapie in Trier – auch für die kommenden Jahrzehnte“, erläuterte Dr. Sprenger. Detaillierte Informationen zum Leistungsspektrum und den Behandlungsschwerpunkten der Radiologie am Klinikum Mutterhaus gibt es unter: www.mutterhaus.de/fachabteilungen/radiologie
In den kommenden Wochen wird außerdem ein zentrales Verwaltungsgebäude der Klinik leergezogen und anschließend abgerissen. Dort soll nach derzeitigen Planungen in den kommenden Jahren ein Neubau für die Patientenunterbringung entstehen. Zudem wird auch das Gebäude der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie um zwei Stockwerke wachsen. „Alle Vorhaben zielen auf die bestmögliche Versorgung der Patienten und auf die Schaffung von optimalen Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden“, betont Dr. Sprenger. „Wir tragen als klinischer Maximalversorger eine Verantwortung für die Region Trier und für das Bundesland insgesamt.“
„Im Mutterhaus wird immer gebaut.“
Der Gesamtinvestitionsrahmen für die verschiedenen baulichen Maßnahmen lässt sich noch nicht beziffern, jedoch wird die Summe wahrscheinlich mehr als 100 Millionen Euro betragen. Klar scheint, dass auch in Zukunft weiter gilt: „Im Mutterhaus wird immer gebaut.“