Patienteninfos zur Versorgung von Unfallverletzungen und deren Folgezuständen
Die Versorgung von Verletzten und Schwerstverletzten erfolgt entsprechend auf dem Niveau eines Klinikums der Maximalversorgung. Verletzungen an den Extremitäten, der Wirbelsäule (Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule) sowie dem Becken werden leitliniengerecht und dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechend sowohl operativ als auch konservativ versorgt. Hierzu kommen modernen Osteosyntheseverfahren, minimalinvasive (gewebsschonende) Operationstechniken, gelenkerhaltende als auch gelenkersetzende Verfahren regelhaft zur Anwendung.
Neben der Akutversorgung von frischen Verletzungen werden auch sekundäre Verletzungsfolgen wie beispielsweise unfallbedingte Arthrosen (Gelenkverschleiß), nicht verheilte Knochenbrüche (Pseudarthrosen) sowie Infektion routinemäßig versorgt.
Die Abteilung ist von der DGUV (Deutsche gesetzliche Unfallversicherung) als BG-Klinik im Verletztenarten-Verfahren (VAV) zugelassen und wurde durch die DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) als regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Eifel-Mosel zertifiziert. Hier wir die Versorgung von Unfallopfern mit Verletzungen jeglicher Art rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sichergestellt.
Auf diese Weise wird ein entscheidender Beitrag zur routinemäßigen und leitliniengerechten Versorgung von Freizeit-, Arbeitsunfällen sowie Polytraumata (Mehrfachverletzten) geleistet.