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550 Klinik-Besucher – 200 Venen-Checks im Pop-up-Store: Erste Bilanz der häufigsten Anliegen

Informationen im Herzen der Stadt Trier – Klinikum Mutterhaus vermeldet großes Interesse am neuen Pop-up-Store in der Trier Galerie. Auch kuriose Bitten.

Lebendig durch Aktionen und persönliche Beratung: Im Pop-up-Store finden laufend Aktionstage und Beratungsangebote der Klinik und ihrer Kooperationspartner statt – hier etwa durch das Team der Geriatrie in der vergangenen Woche.

Der Pop-up-Store des Klinikum Mutterhaus findet sich im Obergeschoss der Trier Galerie.

Seit der Eröffnung im Juni hat sich der Pop-up-Store des Klinikum Mutterhaus in der Trier Galerie zu einer niedrigschwelligen Anlaufstelle für Menschen mit ganz unterschiedlichen Fragen rund um Gesundheit, medizinische Angebote und Termine entwickelt. Eine aktuelle Auswertung zeigt: Die Besucher kommen nicht nur, um sich über das Angebot zu informieren, sondern bringen häufig ganz konkrete Anliegen mit. Insgesamt kamen demnach während der Sommermonate rund 550 Menschen zu den Expertinnen und Experten des Gesundheitsunternehmens (Stand: 26. August 2026).

Mit rund 200 Kontakten und einem Anteil von etwa 45 Prozent ist die Venen-Messung beziehungsweise der Venen-Check mit Abstand das häufigste Anliegen. Damit ist nahezu jeder zweite Kontakt auf dieses Angebot zurückzuführen. Dieses fand im Rahmen von mehreren Aktionstagen im Zusammenwirken mit dem Sanitätshaus Wittlich statt.

Nachfrage nach Spitzenmedizin und Kurioses

An zweiter Stelle stehen allgemeine Terminanfragen und die Vereinbarung medizinischer Termine im Krankenhaus sowie im Medizinischen Versorgungszentrum am Klinikum Mutterhaus. Mehrere Dutzend Menschen, etwa zehn Prozent der Besucher, suchten Unterstützung bei einer Terminvereinbarung. Dabei ging es um unterschiedliche Fachrichtungen und Untersuchungen. Die Fachbereiche Gynäkologie/Geburtshilfe, HNO, Radiologie, Nuklearmedizin sowie Gastroenterologie, Kardiologie und Chirurgie wurden jeweils von mindestens mehr als zehn interessierten Personen nachgefragt. Der Pop-up-Store wird darüber hinaus als Informationspunkt für berufliche Perspektiven genutzt: Einige Besucher erkundigten sich dort konkret nach Ausbildungsplätzen, Jobs oder Bewerbungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus kamen Personen ohne konkrete Anliegen oder zum Dankeschön-Sagen vorbei. So brachte eine Bürgerin aus dem Landkreis Trier-Saarburg im August Pralinen als Zeichen der Wertschätzung vorbei. Auch ungewöhnlichere Themen wurden angesprochen, etwa der Wunsch nach einer Schutzbrille für die Sonnenfinsternis, die Anfrage zu jahrzehntealten Unterlagen oder der Beratungsaustausch über Chancen Künstlicher Intelligenz. Und auch als Rückzugsort zum Stillen von Babys wurde der ruhige Raum im ersten Stock der Trier Galerie bereits genutzt.

Information, Vermittlung und Beratung

Die Auswertung macht damit deutlich, dass der Pop-up-Store unterschiedliche Funktionen erfüllt: Er ist Informationspunkt, Vermittlungsstelle und zugleich eine direkte Anlaufstelle für konkrete medizinische Fragen. Gerade bei der Suche nach Fachabteilungen oder Terminen bietet er Besuchern die Möglichkeit, unkompliziert Orientierung zu bekommen.

Anfang Juni hatte der temporäre „Service Point“ im zweiten Stock der Trier Galerie eröffnet. Dort befindet sich auch das Blutspende-Angebot des DRK. Der Pop-up-Store soll die moderne Positionierung des Klinikums im Herzen der Stadt sichtbar machen. Bereits vor der Eröffnung des neuen, zukunftsweisenden MVZ im Frühjahr 2027 am Viehmarkt schafft der Pop-up-Store eine sichtbare, bürgernahe Präsenz und macht das Klinikum Mutterhaus als innovatives, christlich geprägtes Gesundheitsunternehmen erlebbar.

Auch Plattform zur Personalgewinnung

„Der Standort verbindet Information, Beratung und persönliche Ansprache auf neue Weise. Besucher profitieren von dem niedrigschwelligen Angebot, der individuellen Beratung und der direkten Kommunikation“, erklärte Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger im Rahmen der Eröffnung. „Gleichzeitig dient der Pop-up-Store als Plattform zur Personalgewinnung und präsentiert das Klinikum als modernen, nahbaren Arbeitgeber.“ Das Klinikum verlagert dafür Teile seiner Organisationsprozesse bewusst aus dem Krankenhaus ins Shopping-Center.