Kreativ, engagiert und als Premiere auf St. Clara
Große Freude bei strahlendem Sonnenschein: 41 frisch gebackene Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner schließen ihre dreijährige Ausbildung am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen ab. Der Kurs geht als erster Examensjahrgang im neugestalteten Schulgebäude auf dem Petrisberg in die Geschichte der Pflegeschule ein.
Bei bestem Sommerwetter und in gelöster Stimmung feierten 41 Absolventinnen und Absolventen der Karl Borromäus Schule das Ende ihrer dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Die diesjährige Feier war dabei eine Premiere: Es war der erste Jahrgang, der sein Examen im neugestalteten, modernen Schulgebäude im ehemaligen Kloster St. Clara auf dem Trierer Petrisberg feiern durfte. Gestartet hatten die Nachwuchskräfte ihre Ausbildung noch in den Räumlichkeiten in der Trierer Feldstraße, bevor der Umzug in den Höhenstadtteil folgte – eine gemeinsame Reise, die den Jahrgang besonders zusammengeschweißt hat.
Großer Zusammenhalt und kreative Rückblicke
Außergewöhnlicher Teamgeist und Dankbarkeit, auch angesichts der herausfordernden und teils schwierigen Aspekte des Alltags in der Pflege, prägten die emotionale Examensfeier. In einer berührenden Ansprache beschrieben die Absolventinnen und Absolventen die vergangenen drei Jahre als eine wunderschöne, prägende Zeit und bedankten sich herzlich bei allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, Lehrenden sowie Praxisanleitenden für die Begleitung während der Ausbildung. Wie kreativ und zusammengeschweißt der Jahrgang ist, zeigte sich auch im selbstgedrehten Video: Unterlegt mit dem Song „As It Was“ von Harry Styles verabschiedeten sich die Auszubildenden symbolisch und blickten auf ihre persönliche Entwicklung zurück.
In der dreijährigen generalistischen Ausbildung haben sich die Absolventinnen und Absolventen ein breites pflegerisch-medizinisches Fundament erarbeitet. Die Einsätze führten sie durch unterschiedlichste Fachbereiche des Klinikums Mutterhaus sowie zu kooperierenden Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten – von der stationären Akut- und Langzeitpflege über die Pädiatrie bis hin zur ambulanten Versorgung.
Pflege als Basis und Aushängeschild des Klinikums
Das Klinikum Mutterhaus nimmt die Pflege als größte Berufsgruppe im Haus nicht nur als organisatorisches Rückgrat, sondern als zentrale Basis der täglichen Arbeit und als wesentliche Repräsentanten des christlichen Leitbildes wahr. Umso erfreulicher ist die hohe Übernahmequote: Knapp drei Viertel der Pflegekräfte des aktuellen Examensjahrgangs haben sich für den Verbleib im Klinikum Mutterhaus entschieden und starten nun in den verschiedenen Fachabteilungen des Hauses ins Berufsleben.
Der Nachwuchs in der Pflege steht indes bereits in den Startlöchern: Zum 1. Oktober beginnen 60 neue Auszubildende in zwei Kursen ihre Ausbildung an der Karl Borromäus Schule, gefolgt von weiteren 30 Auszubildenden zum 1. April.
Stolz auf den erfolgreichen Abschluss
Stolz und glücklich über das bestandene Examen sind:
Hajar Al Rshdat, Flavio Barros Gomes, Elena Becker, Marie-Sofie Bohr, Albin Dobreva, Sandra Doukeng, Sarah Michelle Duncker, Eva Luzia Engst, Jana Friedrich, Michelle Fus, Rama Gautam, Alina Greif, Lhakpa Choenzom Gurung, Jessica Hubl, Lea Huwer, Anne-Catherine Elisabeth Kiefer, Daniela Klein, Nadja Maria Koenen, Vivian Koras, Sophie Eugenie Leistner, Adin Licina, Annika Löb, Rebecca Maria Maas, Meike Martini, Amy Lee Marx, Jule Emely Meier, Emely Sophie Meis, Finja Natmann, Liv Ingrid Neuhaus, Winnie Vitale Ngasseu Wenegoh, Sissy Kaory Osuna Salvador, Larissa-Christine Pauls, Keissy Alejandra Piedrahita Martinez, Alina Rollheiser, Rowina Saifi, Lisa Scherf, Isabel Schmidt, Jana Schmittberger, Emma Keira Schwab, Maja Schwinn, Oday Sheekh-Khalil.
Wer sich für die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann interessiert, kann sich jederzeit für das neue Schuljahr bewerben. Nähere Infos gibt es unter www.karriere-mutterhaus.de.