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Krebs-Therapie mit eigenen Stammzellen: Jetzt kommt die neue Chance nach Trier ins Klinikum Mutterhaus

Regierung genehmigt autologe Stammzelltransplantation – Krankenhaus lädt zu drei Onko-Tagen in die Trier Galerie ein

 

Krebspatientinnen und -patienten können sich künftig auch in Trier einer Stammzelltransplantation mit eigenen Stammzellen unterziehen. Das Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz hat dem Klinikum Mutterhaus die Genehmigung für das klinische Verfahren erteilt. Bei dieser sogenannten autologen Stammzelltransplantation werden den Patientinnen und Patienten im Verlauf der Therapie körpereigene Blutstammzellen entnommen und eingefroren. Nach einer hoch dosierten Chemotherapie werden die Stammzellen dann wieder zurückgegeben, um die durch die intensive Chemotherapie beeinträchtigte Blutbildung im Knochenmark wiederherzustellen.

Aktuell gibt es in der Region keine Klinik, die eine Stammzelltransplantation anbieten kann. Die Genehmigung erfolgt vor dem Hintergrund der laufenden Krankenhausreform in Rheinland-Pfalz. Das Land hatte Anfang September als erstes Bundesland die beabsichtigte Verteilung der sogenannten Leistungsgruppen veröffentlicht. Diese legen fest, welche Krankenhäuser künftig welche medizinischen Leistungen anbieten sollen. Das Klinikum Mutterhaus hat die bestehenden Leistungsgruppen bestätigt bekommen.

Krebs: neue Behandlungsmöglichkeit für die Region

„Die Genehmigung für die autologe Stammzelltransplantation ist ein wichtiger Schritt für die onkologische Versorgung in unserer Region. Sie zeigt zugleich, welche Bedeutung moderne Forschung und innovative Behandlungsmöglichkeiten für die Weiterentwicklung der Krebsmedizin haben“, erklärt Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger. „Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das künftig eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit direkt vor Ort.“

Das Klinikum Mutterhaus nimmt diese Entscheidung zum Anlass, drei Onko-Tage in seinem Pop-up-Store in der Trier Galerie anzubieten. Dort stehen am 11., 12. und 15. September die Chefärzte der Onkologie, darunter Prof. Dr. med. Frank Rücker als Leiter des Onkologischen Zentrums, sowie weitere Krankenhaus-Expertinnen und -Experten für Fragen und Anliegen rund um das Thema Tumorerkrankungen zur Verfügung. Die Onko-Tage des Klinikums beginnen jeweils um 10.30 Uhr.

Onko-Tage informieren über modernste Krebsmedizin 

„Mit den Mutterhaus-Onko-Tagen möchten wir diese Entwicklung zum Anlass nehmen, über Krebs, moderne Therapieverfahren und die Arbeit unseres Onkologischen Zentrums zu informieren“, betont Sprenger. „Uns ist stets wichtig, mit den Menschen direkt ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und Berührungsängste abzubauen. Die Fortschritte in der Stammzellenforschung und der Onkologie geben vielen Patientinnen und Patienten neue Perspektiven – und genau darüber möchten wir informieren.“