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Neues Hightech-CT stärkt Radiologie am Klinikum Mutterhaus in Trier

Modernste CT-Technologie mit KI – Diagnostik, Eingriffe und Patientenkomfort auf neuem Niveau

Stolz auf das neue CT-Gerät: Laura-Maria Zimmer, Boris Bodelle und Marc Welter (v.l.n.r.) Foto: Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen/Julia Weyer

Die Radiologie am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen hat Ende März ein hochmodernes Computertomographie-System (CT) in Betrieb genommen. Das Gerät vom Typ Siemens SOMATOM X.cite erweitert die diagnostischen und interventionellen Möglichkeiten des Hauses erheblich. „Das System kombiniert modernste Bildgebung mit Anwendungen der Künstlichen Intelligenz sowie kamera- und laserbasierter Unterstützung“, erklärt Professor Dr. Dr. med. Boris Bodelle, Chefarzt der Radiologie. „Damit sind noch präzisere Untersuchungen und minimalinvasive Eingriffe in nahezu allen Körperregionen möglich – vom Kopf über Brust und Bauch bis hin zum Herzen.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt laut Fachabteilung auf der automatisierten Patientenvermessung. Eine integrierte 3D-Kamera positioniert Patientinnen und Patienten optimal für die Untersuchung. Zusätzliche visuelle Anleitungen helfen, Bewegungen zu reduzieren und so die Bildqualität weiter zu verbessern. „Unsere Abläufe werden dadurch effizienter und patientenfreundlicher“, so Bodelle. „Eine intelligente Software passt Untersuchungen individuell an und führt das Personal durch den gesamten Prozess. Dank des Tablet-Workflows lässt sich die Steuerung flexibel und direkt am Patientenbett vornehmen.“

Hohe Bildqualität mit Komfort und Sicherheit

Auch das Team der Radiologie profitiert spürbar von der neuen Technik. Die leitende Radiologie-Assistentin Verena Kröger betont: „Die Ausstattung verbessert sowohl die Betreuung der Patientinnen und Patienten als auch unsere Arbeitsprozesse. Das Gerät verfügt über eine große Patientenöffnung und bietet neben Standarduntersuchungen auch spezialisierte Verfahren – insbesondere zur Herz-, Lungen- und Neurodiagnostik.“ Ziel sei es, hohe Bildqualität mit mehr Komfort und Sicherheit zu verbinden.

Chefarzt Bodelle fasst zusammen: „Mit dem SOMATOM X.cite heben wir unsere diagnostischen und interventionellen Möglichkeiten auf ein neues Niveau. Wir erzielen hochpräzise Bilder in allen Körperregionen und profitieren von deutlich effizienteren Abläufen.“

Zukunftssichere medizinische Versorgung in der Region

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Erweiterung der Radiologie mit Fördermitteln in Höhe von über neun Millionen Euro. „Durch die Investition wird die Kapazität des Klinikums gestärkt und die Anbindung an die Notaufnahme weiter verbessert“, betonte Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei einem Besuch im Frühjahr 2026. Die Förderung diene einer verlässlichen und zukunftssicheren medizinischen Versorgung in der Region Trier.

Die Radiologie am Klinikum Mutterhaus ist ein interdisziplinärer Partner für nahezu alle medizinischen Fachrichtungen – von der Onkologie und Notfallmedizin über die Gefäßchirurgie bis hin zu Orthopädie und Unfallchirurgie. Zum Leistungsspektrum zählen Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Angiographie.

Anspruch: Innovativ heilen und menschlich handeln

„Die Investition ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der regionalen Gesundheitsversorgung“, unterstreicht Dr. med. Christian Sprenger, Geschäftsführer des Klinikums. „Wir investieren mit erheblichen Eigenmitteln, um als Familienkrankenhaus innovativ heilen und menschlich handeln zu können.“