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Patienten- und Angehörigennachmittag informiert über Chancen einer frühzeitigen Palliativbegleitung

Informationsveranstaltung am 16. September zeigt, wie eine Palliativbegleitung Lebensqualität stärken und Betroffene sowie Angehörige entlasten kann.

Unter dem Titel „Chancen und Möglichkeiten einer frühzeitigen Palliativbegleitung“ findet am Mittwoch, 16. September 2026, von 15:30 bis 18 Uhr ein Patienten- und Angehörigennachmittag im ehemaligen Kloster Sankt Clara (Sickingenstraße 25, 54296 Trier) statt. Die Veranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten, An- und Zugehörige sowie alle Interessierten. Der Termin informiert über die Möglichkeiten einer frühzeitigen Palliativversorgung und bietet die Gelegenheit, Fragen zu stellen sowie mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung möchte dazu beitragen, Vorbehalte abzubauen und zeigen, welche Unterstützung für Betroffene und Familien zur Verfügung vorhanden ist.

„Viele Menschen verbinden Palliativmedizin ausschließlich mit der letzten Lebensphase. Tatsächlich kann eine palliativmedizinische Begleitung jedoch bereits deutlich früher beginnen und Menschen mit einer schweren, unheilbaren Erkrankung sowie ihre Familien unterstützen“, erklärt Volker Pickan, Chefarzt der Palliativmedizin und Geriatrie. „Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten und Betroffene in ihrer individuellen Situation ganzheitlich zu begleiten.“

Von einer frühzeitigen Palliativversorgung profitieren laut Pickan nicht nur Menschen mit einer Krebserkrankung. Auch Patientinnen und Patienten mit chronischen internistischen Erkrankungen, neurologischen Erkrankungen oder Demenz können durch eine palliative Begleitung wichtige Unterstützung erhalten.

Die Teilnahme ist kostenfrei und offen für Patientinnen und Patienten, An- und Zugehörige sowie für alle Interessierten. Anmeldung ist erwünscht - per E-Mail an veranstaltungen@mutterhaus.de oder unter 0651 947 52868. Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen.