Zwei Abende, zwei häufige Gesundheitsprobleme: Beim „Medizin-Talk auf Sankt Clara“ erklären Experten, wann Behandlung nötig ist und was Patienten erwartet.
Was tun, wenn Gallensteine immer wieder Beschwerden verursachen? Wann ist eine Behandlung notwendig und welche modernen Therapiemöglichkeiten gibt es? Und was können Menschen erwarten, die aufgrund einer schmerzhaften Hüftarthrose zunehmend Schwierigkeiten beim Gehen, Treppensteigen oder im Alltag haben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die nächsten beiden Veranstaltungen der Reihe „Medizin-Talk auf Sankt Clara“.
Das Klinikum Mutterhaus bietet seit dem zweiten Halbjahr 2026 im ehemaligen Kloster Sankt Clara auf dem Petrisberg in Trier Patientenveranstaltungen mit erfahrenen Medizin-Spezialisten an. Ziel der Reihe ist es, gesundheitliche Zusammenhänge verständlich zu erklären, Orientierung zu geben und Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen, ihre eigenen Fragen zu Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten besser einzuordnen.
Gallensteine: Wann muss behandelt werden?
Am Montag, 21. September, ab 17 Uhr geht es um das Thema „Gallensteine: Diagnose und moderne Therapie“. Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Heinrich erläutert, wie Gallensteine entstehen können, welche Beschwerden typisch sind und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Im Mittelpunkt stehen zudem die verschiedenen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Dabei geht es auch um die Frage, wann zunächst beobachtet werden kann und wann ein Eingriff sinnvoll oder notwendig wird.
Heinrich ist unter anderem Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums als Teil des Onkologischen Zentrums im Klinikum Mutterhaus. Für Betroffene bietet sein Vortrag eine Orientierung, was hinter wiederkehrenden Oberbauchschmerzen oder anderen Beschwerden stecken kann und welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen.
Neue Hüfte – neue Beweglichkeit
Eine Woche später, am Montag, 28. September, ebenfalls ab 17 Uhr, steht unter dem Titel „Wieder mobil: Das künstliche Hüftgelenk“ die Hüftgesundheit im Mittelpunkt. Chefarzt Dr. med. Elmar Schwarz informiert darüber, wann eine verschleißbedingte Erkrankung der Hüfte behandlungsbedürftig wird und welche Möglichkeiten es gibt, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu lindern. Schwarz ist Leiter des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum und er verfügt über eine langjährige Expertise im Bereich Endoprothetik und Wechselendoprothetik habe.
Ein besonderer Fokus seines Vortrags liegt auf dem künstlichen Hüftgelenk: Wann kommt eine Operation infrage? Wie läuft der Eingriff ab? Was können Patientinnen und Patienten von einer Hüftprothese erwarten? Und wie geht es nach der Operation mit Mobilisation und Rehabilitation weiter?
Antworten auf Fragen der Patienten
Beide Veranstaltungen richten sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige und alle Interessierten. Die Referenten möchten nicht nur medizinische Fachbegriffe erklären, sondern insbesondere auf Fragen eingehen, die Betroffene im Alltag beschäftigen. Die Veranstaltungen bieten damit auch Gelegenheit, sich frühzeitig und unabhängig über mögliche Erkrankungen und moderne Behandlungsverfahren zu informieren.
Der „Medizin-Talk auf Sankt Clara“ findet im ehemaligen Kloster Sankt Clara in der Sickingenstraße 25 auf dem Petrisberg in Trier statt. Für Besucherinnen und Besucher stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Das Klinikum bittet um Anmeldung per Telefon unter 0651 947 52868 oder per E-Mail an veranstaltungen@mutterhaus.de.
Die Termine im Überblick
Montag, 21. September 2026, 17 bis 18 Uhr: „Gallensteine: Diagnose und moderne Therapie“ mit Prof. Dr. med. Stefan Heinrich
Montag, 28. September 2026, 17 bis 18 Uhr: „Wieder mobil: Das künstliche Hüftgelenk“ mit Dr. med. Elmar Schwarz