Angesichts sommerlicher Hitze raten Fachleute des Klinikum Mutterhaus zu einfachen Maßnahmen, um die individuelle Belastung durch Hitze zu verringern. Besonders wichtig sei es, Wohn- und Aufenthaltsräume möglichst kühl zu halten und direkte Sonneneinstrahlung zu begrenzen. Darüber hinaus empfiehlt das Klinikum, Fenster vor allem in den frühen Morgenstunden, am Abend und während der Nacht zu öffnen.
Tagsüber sollten Fenster geschlossen bleiben und Räume nach Möglichkeit verdunkelt werden, um eine starke Erwärmung der Innenräume zu verhindern. Dazu sollte die Anzahl der Pausen im Alltag entsprechend angepasst werden, etwa mit Kühlungspausen in klimatisierten Räumen. Zur Senkung der Raumtemperaturen wird zudem auf die Bedeutung der nächtlichen Abkühlung hingewiesen: So kann eine Nachtlüftung aufgestaute Wärme ableiten.
Darüber hinaus ist es wichtig, das individuelle Trinkverhalten anzupassen. Verwenden Sie vor allem die kostenfreien Wasserspender auf den einzelnen Stationen des Klinikums und die SWT-Wasserspender in der Trierer Innenstadt (Kornmarkt; Domfreihof; Eingang Kaiserthermen und Porta-Nigra-Vorplatz). Auch wird empfohlen, sich derzeit bewusst wasserreicher zu ernähren und öfter kleinere Portionen zu essen, anstatt einer großen Mahlzeit.
Maßnahmen zum Verhalten im Freien
Das persönliche Verhalten spielt bei hohen Temperaturen eine wichtige Rolle. Empfohlen wird das Tragen leichter, weiter und atmungsaktiver Kleidung. Aktivitäten, die mit größerer körperlicher Anstrengung verbunden sind, sollten möglichst in kühlere Morgen- und Abendstunden verlegt werden. Dies gilt insbesondere für vulnerable Personengruppen.
Bei Aufenthalten im Freien sollten unbedeckte Hautpartien durch Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 geschützt werden. Die medizinischen Fachkräfte des Klinikums betonen außerdem, den Sonnenschutz bei längerem Aufenthalt in der Sonne regelmäßig zu erneuern.