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Mutterhaus Nord

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Hochmoderne Technik in der orthopädischen Chirurgie

Das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen hat sein Repertoire in der roboter-assistierten Chirurgie weiter ausgebaut. Nachdem hier bereits seit 2023 das da Vinci-Operationssystem erfolgreich etabliert ist, werden hier seit August 2025 robotisch assistierte Knie-Operationen mit dem innovativen Knieroboter VELYS von Weltmarktführer DePuy Synthes (Johnson & Johnson MedTech) durchgeführt.

Das neue System wurde speziell für die Orthopädie entwickelt und unterstützt Chirurgen beim millimetergenauen Einsetzen von Knie-Prothesen. Während der Operation werden die patientenspezifischen Verhältnisse der Knochen- und Bandstrukturen erfasst und die optimale Position und Größe der Knieprothese bestimmt. Dank der Bildgebung während der OP kann somit auf vorangehende CT-Aufnahmen weitgehend verzichtet werden. 

Die neue Technologie ermöglicht eine deutlich schonendere und knochensparendere Vorgehensweise, was zu einer schnelleren Rehabilitation und früherer Schmerzreduktion bei den Patienten führt. 

 

Häufige Fragen zur robotisch assistierten Knie-OP


Welche Vorteile bietet das System gegenüber konventionellen Verfahren?

Wir haben es hier mit einem System zu tun, das speziell für die Orthopädie entwickelt wurde und die Chirurgen bei der Prothesen-Einpassung unterstützt. Ganz konkret bedeutet das: Das System tastet das Knie während der Operation komplett ab und erstellt ein patientenspezifisches 3D-Modell. Auf dieser Basis können dann die Auswirkungen der geplanten Prothese auf die patientenindividuelle Anatomie berechnet, überprüft und virtuell angepasst werden. Wichtig sind dabei insbesondere die Bandspannung, die Beinachse und die geplanten Sägeschnitte, um eine möglichst gute und schnelle Beweglichkeit bei stabilen Gelenkverhältnissen zu ermöglichen.
 

Operiert der Roboter eigenständig?

Nein, die volle Kontrolle über den Eingriff liegt bei einem erfahrenen Ärzte-Team. Kurz gesagt: Der Roboter macht einen Vorschlag, die Entscheidung und vor allem die Durchführung der jeweiligen Sägeschnitte liegt aber in der Hand des Operateurs. 

Das System erfasst laufend Daten, simuliert den idealen Winkel für das Ansetzen der Säge und verhindert eine Abweichung vom geplanten Sägeschnitt. Diese Winkeleinstellung ist deutlich präziser als im konventionellen Verfahren, wir sprechen hier von Unterschieden von unter einem halben Millimeter. Somit kann hier äußerst knochensparend und besonders weichteilschonend vorgegangen werden – davon profitieren unsere Patienten enorm, stehen schnellstmöglich und schmerzarm wieder auf eigenen Beinen.
 

Wird jeder Patient, der eine Knieprothese benötigt, am Klinikum Mutterhaus mit Hilfe des Roboters operiert?

Ja, der Roboter kommt bereits seit diesem Sommer bei allen Knie-Prothesen in unserer Abteilung zum Einsatz. Ausnahmen bilden Patienten, die eine Nickel-Allergie haben, bei denen eine bereits einliegende Knieprothese gewechselt werden muss oder bei denen eine massive Beinfehlstellung vorliegt; aber auch bei Letzteren ist es eine Einzelfallentscheidung. 

Die robotisch assistierten OPs werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, anders als beispielsweise in Luxemburg entstehen hier keine Mehrkosten für den Patienten.
 

 

Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

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Spezielle Endoprothetik & Gelenkchirurgie

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