X schliessen

Suche

X schliessen

Kontaktnummern für den Notfall

Klinikum Mutterhaus Mitte

Erste Anlaufstelle für Erwachsene: 
Zentrale Aufnahme mit Leitstelle

Tel.: 0651 947-2451

Ärztliche Bereitschaftspraxis

Tel.: 116117

Erste Anlaufstelle für Kinder: Zentrale Aufnahme Kinder / Kinderambulanzen

Tel.: 0651 947-2656  oder 
        0651 947-2657

Gynäkologie/Geburtshilfe: 
24 Stunden Bereitschaft

Tel.: 0651 947-2638

Anonyme Spurensicherung (ASS) nach einer Sexualstraftat    

Tel. 0651 947-2632  (07:30-16:00 Uhr)
Tel. 0651 947-0        (16:00-07:30 Uhr)

HNO: 24 Stunden Bereitschaft

Tel.: 0651 947-0

 

Klinikum 
Mutterhaus Nord

Zentrale         
Tel.: 0651 683-0
MENU

Patienteninfos

Ihre Fragen - unsere Antworten: FAQ im Überblick

Ich habe einen medizinischen Notfall. Bin ich da in der Notaufnahme richtig?

Die Notaufnahme des Mutterhauses steht 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr für akute Notfälle zur Verfügung. Insbesondere bei schweren Verletzungen, akuten Brustschmerzen oder Atemnot, starken Bauchschmerzen (auch in der Schwangerschaft) oder bei v.a. Knochenbrüchen können Sie jederzeit unangemeldet in der Notaufnahme vorstellig werden. Rufen Sie im Zweifel für den Transport in die Notaufnahme unter dem Notruf 112 den Rettungsdienst. 
 

Was sollte ich in die zentrale Aufnahme mitbringen?

  • Versichertenkarte der Krankenkasse
  • Einweisung des Behandelnden Arztes
  • Aktuellen Medikamentenplan (möglichst bundeseinheitlicher Medikationsplan mit Barcode), ggf. Marcumar-, oder Insulinplan
  • Alte Arztberichte (wenn vorhanden)
  • Ggf. Allergie-, Herzschrittmacher-, Mutterschafts-, Implantat – Pass, etc. 
  • Impfausweis
  • Ggf. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsunterlagen
  • Kontakte von Angehörigen, Heim etc. 
     

Wann ist wer an der Reihe?

Die Antwort finden Sie hier veranschaulicht.
 

Wie funktioniert die Ersteinschätzung?

Die Antwort finden Sie hier veranschaulicht.
 

Dürfen meine Angehörigen mit in die Notaufnahme?

Angehörige müssen wir aus hygienischen Gründen und zur Wahrung der Privatsphäre von Mitpatientinnen und Mitpatienten bitten, während der Erstuntersuchung im Wartebereich Platz zu nehmen. Ergänzende Informationen können gerne mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgetauscht werden. Wenn der Patient eine Begleitung durch Angehörige zwingend benötigt (z.B. Patient spricht kein Deutsch oder kann sich wegen fortgeschrittener Demenz nicht selber äußern) teilen Sie uns das bitte rechtzeitig mit. Je nach Patientenaufkommen kann es auch sein, dass wir Sie als Angehörige darum bitten, später wieder zu erscheinen.
 

Mein Arzt hat mir eine stationäre Einweisung ausgestellt, muss ich jetzt im Krankenhaus bleiben?

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt schätzt Ihre Erkrankung so schwer ein, dass er die Notwendigkeit einer stationären Behandlung mit seinen Mitteln nicht ausschließen kann. Darüber hinaus hält er Ihre Erkrankung für so dringlich, dass er Sie direkt in die Notaufnahme schickt. 
Wir werden versuchen Ihre Krankheit zu behandeln. In einigen Fällen können wir mit unserer Diagnostik Entwarnung geben oder sie erfolgreich behandeln, so dass Sie wieder nach Hause gehen können.  
 

Ich bin mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gekommen, fahren die mich dann wieder zurück? 

Bei Entlassungen nach einer Notfallbehandlung in der Notaufnahme wird eine Heimfahrt mit Taxi oder Krankenfahrt / Krankenwagen in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Ausnahmen gelten für seltene medizinische Gründe. Dies kann beispielsweise eine schwere Pflegebedürftigkeit mit dauerhafter Einschränkung der Mobilität oder ein Schwerbehinderung mit dem Merkmal „außergewöhnlich gehbehindert“ sein. 
Bitte bedenken Sie dies bereits bevor Sie zu uns kommen und bringen Sie entsprechend Geld und passende Kleidung mit. Organisieren Sie ggf. bereits im Vorfeld die Abholung durch Angehörige.
 

Kann ich ohne Termin in die Notaufnahme kommen, bzw. wo kann ich einen Termin vereinbaren?

Unsere Notaufnahme steht 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für akute Notfälle zur Verfügung. Im Bereich der Notaufnahme werden keine Termine vergeben und die Behandlung erfolgt nach Dringlichkeit des Krankheitsbildes, sodass wir keine Aussage über Wartezeiten oder die Dauer ihres Aufenthaltes in der Notaufnahme machen können. Termine für eine geplante stationäre Aufnahme in unserem Elektivbereich werden gewöhnlich telefonisch über Ihren Haus- oder Facharzt bei uns angemeldet und mit unseren Planungsbüros abgestimmt. Sie erhalten dann von uns einen genauen Aufnahmetermin mit einer Uhrzeit zu der sie sich bei uns für die stationäre Aufnahme vorstellen. Termine in unseren MVZs können sie nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt direkt dort vereinbaren. 
 

Ich sitze im Wartezimmer der Notaufnahme und Patienten, die nach mir angekommen sind, werden vor mir behandelt: 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Patienten entsprechend der gesetzlichen Vorgaben nach Dringlichkeit Ersteinschätzen. Hierdurch kann es vorkommen, dass ein schwerer erkrankter Patient nach Ihnen erscheint und vorher behandelt werden muss. Darüber hinaus werden Patienten unterschiedlicher Fachrichtungen von verschiedenen Ärzten in der Notaufnahme behandelt. So ist es beispielsweise möglich, dass ein Patient auf den Internisten wartet, während chirurgische Patienten bereits behandelt werden.

Im Elektivbereich erscheinen Sie bitte zur vereinbarten Uhrzeit. Wir versuchen die Wartezeiten möglichst kurz zu halten.
 

Der Wartebereich der Notaufnahme ist leer und ich werde trotzdem nicht aufgerufen.

Es kann sein, dass sich mehrere Patienten in der Notaufnahme befinden und dort behandelt werden, obwohl der Wartebereich leer ist. Neben fußläufigen Patienten, die im Wartebereich sitzen können, werden Patienten mit dem Rettungsdienst über die Krankenwagenzufahrt direkt in die Notaufnahme gebracht.  
 

Ich bekomme erst in mehreren Wochen einen Facharzttermin, darf ich jetzt in die Notaufnahme kommen?

Die Kernaufgabe der Notaufnahme liegt in der Versorgung akuter Notfälle bzw. der Entscheidung darüber, ob eine stationäre Aufnahme erforderlich ist. Wenn Sie glauben, dass bei Ihnen ein medizinischer Notfall vorliegt, können Sie jederzeit bei uns vorstellig werden. Das Behandlungsteam wird dann überprüfen, ob ein Notfall vorliegt, der die stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderlich macht. 

Und wussten Sie schon...

  • Es gibt die Terminservicestelle der Krankenkassen: Telefon: 116117. Über diese kann Ihnen ein Termin beim Facharzt oder einem Hausarzt organisiert werden. 
  • Hausärzte sind gut vernetzt. Besprechen Sie die Notwendigkeit eines Facharzttermins mit Ihrem Hausarzt. Falls erforderlich kennt er die Möglichkeiten Sie einem Facharzt zuzuweisen.
  • Das Mutterhaus verfügt über eine Reihe von medizinischen Versorgungszentren (MVZs) verschiedenster Fachrichtungen (Chiurgie, Diabetologie, Gastroenterologie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, Kardiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Hier können Sie Facharzttermine erhalten.
  • Weitere Facharztangebote im Mutterhaus stehen Ihren Hausärzten zur Verfügung.

     

Ich bin 17 Jahre alt, muss ich jetzt in die Erwachsenennotaufnahme oder in die Kinder Notaufnahme?

Kinder mit einer kinderärztlichen Erkrankung bis einschließlich 17 Jahre bzw. mit einer kinderchirurgischen Erkrankung/Verletzung bis einschließlich 15 Jahre werden in der Kinder-Notaufnahme behandelt. Ältere Patienten werden in der „Erwachsenen Notaufnahme“ behandelt.
 

Ich benötige ein Rezept, eine Krankmeldung oder eine Überweisung zum Facharzt. Bin ich da in der Notaufnahme richtig?

Die Notaufnahme ist gesetzlich grundsätzlich nicht berechtigt, ein Rezept, eine Krankmeldung oder eine Überweisung auszustellen. Hierzu berechtigt sind niedergelassenene Ärzte. Wenn der eigentliche Grund Ihrer Vorstellung kein Notfall, sondern der Wunsch, nach einem Rezept oder einer Krankmeldung ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder ggf. an die Bereitschaftsdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte im Mutterhaus.

Ausnahmen von den oben genannten Regelungen bestehen für eng definierte Patientengruppen, wie z.B. berufsgenossenschaftlich Versicherte mit Arbeitsunfällen. Auch dürfen unter besonderen Bedingungen bei einigen Patientengruppen Rezepte in medizinischem Zusammenhang mit der Notfallbehandlung ausgestellt werden (z.B. Antibiotika bei einem Infekt). 
 

Wo bekomme ich etwas zu essen?

Bitte fragen Sie uns, ob Sie etwas essen oder trinken dürfen. Vor Notfalleingriffen wie Operationen, Magenspiegelungen u.ä. sollten Sie nüchtern sein. Auch Ultraschalluntersuchungen sind meist bei nüchternen Patienten besser durchführbar. Ansonsten gibt es einen Wasserspender im Wartebereich und einen Kiosk sowie einen Automaten in der Haupteingangshalle.